Cocktailkunde

In dem Bereich Cocktailkunde finden Sie Informationen rund um die fruchtig frischen Drinks.


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Cocktailgruppen

Bei Cocktails wird zunächst zwischen Short- (bis 10cl) und Long-Drinks (mehr als 10cl) unterschieden bevor weitere Gruppen gebildet werden.

Aperitifs

Aperitifs sollen die Zeit vor dem Essen verkürzen und Appetit anregen. Alternative Bezeichnung ist -Starters-.

Häufig werden Starters mit Campari oder Aperol zubereitet, aber auch Bier zählt zu den Aperitifs.

Typische Cocktails sind: Martini Dry, Manhattan oder Aperol Spritz.

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Digestifs

Digestifs sind After-Dinner-Drinks und sollen das Essen abschließen, wenn man keinen Shot trinken möchte. Es gibt hier 2 Möglichkeiten einen Digestif zuzubereiten:

1. Es wird nur Alkohol vermischt, wie beim B52 oder Black Russian.

2. Es wird Alkohol mit etwas nicht alkoholischem vermischt und ein Desert-Cocktail serviert, wie beim White Russian oder Grasshoper.

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Hangover Drinks oder Corps Reviver

Ihr habt einen anstrengenden Abend hinter Euch und Wasser oder Kaffee ist nicht greifbar? Dann muss ein Hangover Drinks her! Passende Drinks sind Bloody Mary und Bullshot, beide sind deftige Cocktails. Besser als jeder Hangover Drink ist allerdings rechtzeitig aufzuhören!

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Champagner-/Sekt-Cocktails

Champagner und Sekt werden bei Cocktails zwar „nur“ zum Auffüllen benutzt, sollten aber nicht von minderer Qualität gewählt werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Champagner und Sekt mit anderen Flüssigkeiten zu kombinieren:

Zum mixen von Champagner oder Sekt mit anderen Spirituosen eignen sich Obstbrände. Zum auffüllen von Cocktails mit Likören und wenigen Dashes Saft oder Sirup. Bei Cocktails mit Säften und wenigen Dashes Sirup sowie bei Cocktails mit Säften und pürierten Früchten. Ein bekanntes Beispiel ist hier der Hugo.

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Sours, Fizzes und Collinses

Sours werden als Urspung heutiger Cocktails angesehen und bestehen grundsätzlich aus Zitronensaft, Zucker (Sirup) und einer Spirituose, werden im Shaker gemixt und im Tumbler serviert. Als Deko dient eine Stilkirsche.

Fizzes bestehen aus den selben Bestandteilen wie Sours: Zitronensaft, Zucker (Sirup) und einer Spirituose, werden zudem aber NACH dem shaken mit Soda aufgefüllt.

Collinses sind „lange“ Abwandlungen von Sours, werden NICHT im Shaker gemixt sondern im Glas gerührt und mit Soda aufgefüllt.

Fizzes und Collinses eignen sich besonders an heißen Sommertagen, aber Achtung: so erfrischend die Cocktails auch sind sollte man nicht zu viele mit Alkohol genießen!

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Highballs

Highballs bestehen hauptsächlich aus einer Spirituose und einer Limonade mit der aufgefüllt wird. Hierzu zählen Bitter Lemon, Tonic Water, Ginger Ale aber auch alle anderen Limonaden. Hierbei wird die Spirituose direkt ein ein Logdrink-Glas auf Eis gegeben und mit der Limonade aufgefüllt. Als Deko eignen sich Zitronen-, Orangenscheiben oder Spiralen aus deren Schalen. Ein bekanntes Beispiel für einen Highball ist der Vodka Red Bull.

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Juleps

Juleps bestehen hauptsächlich aus Minze und einer Spirituose. Der bekannteste Julep ist der Mojito. Die Minze ist dabei die wichtigste Zutat und sollte immer frisch und aromatisch sein.

Juleps werden direkt im Trinkglas zubereitet, dabei werden einige Minzeblätter hinein gegeben, etwa 1-2 cl Zucker- oder Limettensirup hinzugefügt und mit dem Barstößel zerdrückt. Die zerdrückten Blätter können für die Optik im Glas bleiben. Anschließend mit Crushed Eis auffüllen und die Spirituose eingießen. Schließlich noch einmal alles mit dem Barlöffel vermischen. Als Deko eignet sich ein frischer Minzezweig. Doch Achtung: Früchte haben in einem Julep nichts zu suchen!

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Heiße- und Kaffee-Cocktails

Heiße- und Kaffee-Cocktails eignen sich nicht nur im Winter. Wichtig ist hierbei, dass hitzebeständige Gläser verwendet werden und der Alkohol nur erhitzt, nicht gekocht wird. Aufgefüllt wird mit heißen Säften, Tee, Kaffee oder Milch. ein bekannter Vertreter ist der Irish Coffee. Tipp: Kaffee-Cocktails werden häufig mit aufgeschlagener Sahne getoppt, diese sinkt langsamer ab, wenn etwas Zucker (Zuckersirup) im Cocktail enthalten ist.

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Coladas

Coladas sind Cocktails, welche hauptsächlich aus Kokosnußcreme, Sahne, Säften und Spirituosen bestehen. Ein bekanntes Beispiel ist der Pina Colada, bestehend aus Rum, Ananassaft und Kokosnußcreme.

Durch die vielzähligen Sirupe und Liköre lassen sich interessante Coladas kreieren, etwa mit dem Vanilllikör Tia Maria oder dem Kaffeelikör Kahlua.

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Punches

Punches bestehen hauptsächlich aus mehreren Fruchtsäften, Sirup und Spirituosen. Einer der bekanntesten Cocktails ist der Planters Punch. Dieser existiert in vielen Variationen und lässt sich mit exotischen Fruchtsäften weiter variieren.

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Alkoholfreie Cocktails

Alkoholfreie Cocktails bestehen hauptsächlich aus verschiedenen Fruchtsäften, Sirupen und/oder frischen Früchten und können mit Milch oder Soda aufgefüllt werden. Hier werden der Kreativität des Barkeepers keine Grenzen gesetzt.

Allerdings sollte man beachten, dass weniger häufig mehr ist und trotz allem die einzelnen Geschmacksnoten erhalten bleiben und nicht von wenigen intensiv schmeckenden Bestandteilen überdeckt werden sollten. Frische Früchte und qualitativ hochwertige Säfte sind unerlässlich! Nach Oben.

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Rezepte

Zuckersirup

Zuckersirup lässt sich leicht selbst herstellen: Ein Teil Zucker mit einem Teil Wasser (z.B. je eine Tasse) aufkochen und leicht zähflüssig werden lassen, aber nicht zu fest. Dieser soll sich leicht ausgiessen lassen und mit den anderen Zutaten des Cocktails vermischen.

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Holunderblütensirup

Wer kennt nicht den Sommer-Cocktail Hugo. Den Holunderblütensirup hierfür kann man ganz leicht selbst herstellen: 10-15 Holunderblütendolden mit einem Liter Wasser ansetzen und einen Tag ziehen lassen. Durch einen feinen Sieb abseihen und pro Liter Wasser ein Kilogramm Zucker und etwa 20g Zitronensäure hinzugeben, kurz aufkochen und leicht zähflüssig werden lassen, aber nicht zu fest. Dieser soll sich leicht ausgiessen lassen und mit den anderen Zutaten des Cocktails vermischen.

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Tipps

Zerkleinerte Früchte sehen länger frisch aus, wenn sie direkt nach dem Schneiden mit Zitronensaft beträufelt werden.

Liköre halten sich ab 15 Vol.-% bei Zimmertemperatur und müssen nicht im Kühlschrank gelagert werden. Sirupe halten sich nach dem Öffnen etwa ein halbes Jahr, sollten aber Kühl gelagert werden.

Cocktails sollten möglichst mit frischen Zutaten hergestellt werden! Hierzu wird der Saft aus den Früchten, wie Orangen, Zitronen und Limetten, direkt in den Shaker oder das Glas gepresst. Doch wieviel Saft enthält eine Frucht?

Eine Orange enthält etwa 5cl. Eine Zitrone ca. 3cl und eine Limette etwa 2cl Saft.

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